Projekte des Studiengangs EMP

Der Liederkoffer

Hallo liebe Kinder, Eltern, Großeltern, Tanten, Onkel, Freundinnen und Freunde, Große und Kleine Menschen mit Freude an Musik,

ein Semester lang haben wir - die Studierenden und Lehrenden im Studiengang Elementare Musikpädagogik - uns damit beschäftigt, Kinderlieder zu komponieren, zu texten, zu arrangieren und die Ergebnisse aufzunehmen. Die Illustratorin Petra Bergmann hat unsere Kompositionen durch wunderschöne Bilder ergänzt. Wenn Ihr mitsingen möchtet, ladet Euch einfach das PDF mit Notentext und Bildern herunter oder hört Euch die Audiodatei an. Ihr könnt auch zu den Liedern tanzen, malen, kleine Geschichten erfinden oder diese als Theaterstück spielen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Viel Spaß mit unseren Liedern!

Eure Studierenden und Lehrenden im Studiengang Elementare Musikpädagogik

Projektleitung: Univ.-Prof. Dr. Anne Steinbach, Katja Weise, Bianca Dell
Kompositionen, Gesang, Instrumente: Britta Borgstedt, Paul Dictus, Hye-Min Lee, Ina Leingang, Cosima Logiewa, Marcia Lopez, Shiyuan Peng, Noemi Salzer, Dominik Wilson, Lea Wohlstein, Katja Weise, Bianca Dell, Anne Steinbach
Tonmeister: Moritz Reinisch
llustrationen: Petra Bergmann

Die Lieder wurden in den Seminaren „Künstlerisch-pädagogische Praxis“ sowie „Projekt EMP“ entwickelt. Beide Seminare sind Teil des Bachelor-Studiengangs Elementare Musikpädagogik, einer Kooperation zwischen dem Peter-Cornelius-Konservatorium (PCK) und der Hochschule für Musik in Mainz, und des SMP Studiengangs EMP am PCK.

Zur privaten Nutzung freigegeben. Öffentliche oder kommerzielle Nutzung nur in Absprache mit den Studiengangsleitungen für Elementare Musikpädagogik an der Hochschule für Musik Mainz und am Peter-Cornelius-Konservatorium Mainz.

Schau mal mein Regenschirm

Visions fugitives - Schwarzlichtszenen und Musik

(WS 2019, künstlerische Leitung: Bianca Dell, Prof. Anne Steinbach)

Schöner Schein und dunkle Ahnungen: Das Schwarzlichttheater spielt mit dem Unwirklichen und dem Unmöglichen, ein wesentliches Element ist dabei die Musik. Dass sie dabei nicht nur der Untermalung dient, sondern Ausgangspunkt zur Visualisierung von Klängen ist, zeigen die Studierenden der Elementaren Musikpädagogik in Szenen zu Werken von Telemann, Prokofjew, Debussy, Gershwin u.a.

 

Studioproduktion: Lieder mit Bilderbuch für Kinder 0-3 Jahre und ihre Eltern

(SS 2019, Künstlerische Leitung: Bianca Dell, Prof. Anne Steinbach, Katja Weise)

 

Hänsel und Gretel – was wäre wenn …?

… die Hexe auf ihrem Besen in den Urlaub geflogen wäre? ODER
… die Bäume des Waldes den Kindern geholfen hätten? ODER … ?

Musiktheater-Workshop für Kinder ab 8 Jahren (WS 2018, Projektleitung: Bianca Dell, Prof. Anne Steinbach)

Unser Musiktheaterworkshop bot den jungen Teilnehmer(innen) die Möglichkeit, das Märchen einmal anders zu erzählen – ganz nach ihren Vorstellungen. Sie haben es gemeinsam in Szene gesetzt und auf der Bühne präsentiert. Zur Seite standen ihnen dabei Studierenden der Elementaren Musikpädagogik mit ihren Dozentinnen sowie das Blechbläserensemble Cornelius Brass.

 

Percussiongrooves

Percussiongrooves

(künstlerische Leitung: Berchon Dias)

Ein Semester lang hatten die EMP-Studierenden die Gelegenheit unterschiedliche Perkussionsinstrumente und Trommeln, sowie deren Spielweisen und typische Rhythmuspatterns kennenzulernen. In den Unterrichtsphasen wurden diese miteinander kombiniert, so dass ein kurzweiliges Arrangement für eine Aufführung entstand.

 

 

EMP - what's it all about?

(WS 2017, Projektleitung: Bianca Dell)

Im Rahmen dieses Semesterprojektes entwickelten die Studierenden einen Informationstag für EMP-Interessierte und Studieninteressierte. Drei Praxisworkshops zu den Themen Stimme, Instrumente und Bewegung sowie eine Gestaltungsaufgabe bildeten Aktivphasen für die Teilnehmer/ Teilnehmerinnen. Diese fanden Ergänzung durch Ergebnispräsentationen aus dem EMP-Hauptfachunterricht der Studierenden, Informationsmaterial schriftlicher Art und der Möglichkeit zu Themen der EMP / des EMP-Studiums ins Gespräch zu kommen.

 

Musikbrunnen

Musikstunden für Seniorinnen und Senioren (SS 2015 und 2016, Projektleitung: Katja Weise)

Im Sommersemester 2015 und 2016 haben sich die Studierenden kreativ mit einem musikpädagogischen Projekt beschäftigt, das abwechslungsreiche Stunden für eine Seniorengruppe bereit hielt. Im Vorfeld wurde sich intensiv mit den Rahmenbedingungen für ein „Elementares Musizieren mit Seniorengruppen“ auseinandergesetzt und an den musikalischen Inhalten der einzelnen Musikstunden gefeilt. Das vorhandene musikalische Potenzial einer stark heterogenen Gruppe sollte zum einen motivierend ausgelotet werden, zum anderen sollte auch das eigene musikalische Können der jeweiligen Kursleiter(innen) im Instrumentalspiel und Gesang professionell eingesetzt werden.

Der Titel des Projekts, „Musikbrunnen“, war Leitmotiv bzw. Ideenpool für vielfältige musikalische Aktionen für Stimme, Bewegungsimprovisationen am Platz und im Raum, für Sitztänze sowie instrumentale Vertonungen und Begleitungen mit Perkussions- und Schlaginstrumenten. Die Besonderheit war das Hören und gemeinsame aktive Musizieren unterschiedlichster musikalischer Stilistiken, die sich von der Klassik bis zu populären Musikrichtungen ausdehnten. Diese wurden mit interessanten Hintergrundinformationen aufbereitet und zum Gesamtkontext der jeweiligen Stunde in Beziehung gesetzt. Jede Woche leitete schließlich jeweils ein Team aus Studierenden eine Musikstunde an, wodurch die zwölf Teilnehmer(innen) des Kurses eine facettenreiche Art von musikalischen Life-Darbietungen sowie das eigene aktive Wirken und Mitgestalten erlebten.

 

Musik - Instrumente - Klangwerkstatt

Ein Workshop für Kinder zwischen 6 und 9 Jahren (SS 2012, Projektleitung: Bianca Dell)

Die Studierenden erarbeiteten eine Konzeption die es Kindern ermöglichte, Instrumente verschiedener Instrumentengruppen sowie die eigene Singstimme auf vielfältige Weise zu entdecken. Der Workshop wurde zweimal angeboten. Kinder im Alter von 6 und 7 Jahren hatten anschließend die Gelegenheit, die verschiedenen Instrumente unter Anleitung von Fachlehrern/ Fachlehrerinnen des PCK weiter auszuprobieren. Kinder im Alter von 7 bis 9 Jahren erhielten im Anschluss an den Workshop zwei Schnupperstunden mit Instrumenten ihrer Wahl.

 

 

Peter und der Wolf - aufführungsreif?!

(WS 2016, Projektleitung: Bianca Dell)

„Stellt Euch vor, es gibt ein Konzert mit Peter und der Wolf von Sergej Prokofjew. Alles ist bereit, das Publikum sitzt erwartungsvoll auf seinen Plätzen, der Erzähler betritt die Bühne und dann … ja dann kommt alles g a n z  a n d e r s… .”, so kündigte der Flyer für dieses Familienkonzert das Geschehen an. Und es war tatsächlich anders:

  • die Tänzer vertanzten die „Wolf fängt die Ente“-Szene zunächst nicht wie im Märchen vorgesehen und das Publikum musste helfen,
  • die Jäger konnten den schon gefangenen Wolf nur Dank Publikumshilfe wieder einfangen, da er zwischenzeitlich entwischen konnte,
  • der Großvater drängte sich mit einer Instrumenteninformation zu seinem Lieblingsinstrument, dem Fagott, in den Mittelpunkt
  • das Bühnenbild war noch nicht ganz fertig, ermöglichte aber einen Einblick in die Vertonung der zentralen Szene: Peter fängt mit Hilfe des Vogels den Wolf, … .

Das angekündigte Konzert hatte Probencharakter, beginnend mit einem Casting (Probespiel) für die Instrumentalisten des Bläserquintetts und nachfolgender Probenarbeit an ausgewählten Szenen des Gesamtwerkes. Kinder und Erwachsene konnten in Prokofjews Musik eintauchen, bei der Probenarbeit mithelfen und schließlich im Siegeszug als Dorfbewohner das Konzert beschließen.
Die Aufgabenstellung an die Studierenden der EMP war, zu dieser bekannten Komposition eine Konzertkonzeption für Familien (und in einer zweiten Version für Schulklassen der Kooperationsgrundschulen des PCK) zu entwickeln, die über die üblichen Gestaltungswege hinausgeht und Mittel der EMP einbezieht. Die Umsetzung geschah durch die Studierenden der EMP, einer Klasse der Grundschule Leibnizschule und einem Profi-Bläserquintett.

 


Der Musikexpress

Ein Familienkonzert (WS 2015, Projektleitung: Bianca Dell)

Unter dem Arbeitstitel „Musik sehen“ stand die Verbindung von Musik mit verschiedenen Visualisierungsmöglichkeiten im Fokus dieser Projektarbeit. Das Ergebnis bot eine Konzeption, die dem Publikum mittels Bilder, Gesten, Bewegungschoreografien und Pantomime ermöglichte, seine auditive Wahrnehmung zu vertiefen bzw. musikalisches Erleben und Verstehen zu differenzieren.
Eine Rahmenhandlung führte Kinder und Erwachsene durch das Konzert: Der „Musikexpress“ präsentierte während eines unfreiwilligen Halts auf freier Strecke in seinen Waggons Musikwerke verschiedener Epochen und unterschiedlicher solistischer und kammermusikalischer Besetzungen. Dabei konnte das Publikum an geeigneten Stellen zusätzlich durch aktives Singen und Bewegen seine musikalischen Eindrücke vertiefen.

Das Familienkonzert – zu einem späteren Zeitpunkt in leicht variierter Form noch einmal als Schülerkonzert dargeboten – wurde von den Studierenden der EMP konzipiert und ausgearbeitet. Die Konzertaufführungen waren eine Gemeinschaftsproduktion unserer Musikschul- und Studienabteilungen. Moderation und künstlerische Gestaltung der Visualisierungselemente lag in den Händen der EMP-Studierenden – die Musikwerke wurden von Studierenden der EMP und Studierenden anderer Fachrichtungen sowie Musikschülern des PCK dargeboten.

 

Bewegungsstudien

Künstlerische Leitung: Katja Weise

 

Spiegel im Spiegel

(WS 2014, künstlerische Leitung: Bianca Dell)

Die vorgegebene Keimzelle für diese Bühnengestaltung bildete die Komposition „Rock Trap“ von William Schinstine, der die Studierenden das Werk „Spiegel im Spiegel“ von Arvo Pärt kontrastierend gegenüberstellten. Die Form der Präsentation war spiegelbildlich angelegt. Die Musikwerke wurden mittels Bodypercussion, pantomimisch-szenischer Gestaltung und Tanzchoreografien mit improvisatorischen Anteilen präsentiert. Die Aufführung richtete sich an Erwachsene.

 

Hans mein Igel

(SS 2014, künstlerische Leitung: Katja Weise)

In einer internen Aufführung präsentierten EMP-Studierende ihre künstlerische Gestaltung zum gleichnamigen Märchen der Gebrüder Grimm. In kleinen Arbeitsgruppen wurden Tanzchoreographien mit Improvisationsanteilen zu ausgewählten Szenen entwickelt. Für den Bewegungsausdruck wurden verschiedene Ausschnitte aus Orchesterwerken gewählt, die dem jeweiligen Charakter der dargestellten Handlungen entsprachen. Die Hauptfigur „Hans mein Igel“ wurde durch einen italienischen Springtanz („Saltarello“) dargestellt und tauchte in Form einer Choreographie, als freie Bewegungsimprovisation sowie als Instrumentalstück auf.

 

Being But Man - Weil wir Menschen sind

(SS 2013, künstlerische Leitung: Katja Weise)

Basis des Stücks bildete das Gedicht „Being but Man“ des irischen Schriftstellers Dylan Thomas.In der Performance wurde seine sprachliche Ausdruckskraft in Tanz- und Bewegungsimprovisation umgewandelt, Textfragmente fanden sich wieder beim Rezitieren und Circlesinging. Die instrumentale Begleitung durch Violoncello und Gitarre sowie stimmliche Überlappungen griffen die Atmosphäre der beschriebenen menschlichen Sehnsucht nach Unbeschwertheit und Verbundenheit mit der Natur auf.

 

Noten-Not: Petra und Cornelia stöbern in der Vergangenheit

Ein Konzert für Grundschulklassen (WS 2013, Projektleitung: Bianca Dell)

Zwei junge Komponistinnen kamen ins Peter-Cornelius-Konservatorium, um sich beim Namensgeber des Instituts Rat zu holen: Sie benötigten dringend neue Ideen für ihre aktuelle Auftragskomposition.
Im Konservatorium angekommen trafen sie den lange verstorbenen Komponisten zwar nicht an, erhielten aber die Gelegenheit zu einer Zeitreise in verschiedene Musikepochen. Dabei lernten sie vier Kompositionen näher kennen. Petra und Cornelia – und mit ihnen auch das Publikum – wurden mittels Bewegung zur Musik, Visualisierung durch Malen zur Musik und ein Schattenspiel, szenischem Erleben sowie einigen kurzen verbalen Hintergrundinformationen zu Werk und Epoche, auf viele Details dieser Kompositionen aufmerksam, wobei der ästhetische Genuss des Hörens jedoch nicht zu kurz kam.
Das Konzert richtete sich an zweite und dritte Schulklassen der Kooperationsschulen des Konservatoriums, die zu diesem Anlass ins Peter-Cornelius-Konservatorium kamen.

 

Hexentee und Königskuchen

Eine klingende Geschichte für Kinder ab 4 Jahren und ihre Eltern (WS 2012, Projektleitung: Bianca Dell)

Nach dem gleichnamigen Kinderbuch „Hexentee und Königskuchen“ von Bärbel Haas (GT-Verlag, 1998). Es entstand eine Bühnenfassung vergleichbar „Anna und die Schneeflocke“.

 

Anna und die Schneeflocke

Eine klingende Geschichte für Kinder von 4-6 Jahren und ihre Eltern
WS 2011, Projektleitung: Bianca Dell)

Die Studierenden erfanden eine Geschichte, die sie auf der Bühne mit Stimme, Bewegung, Bildern, Stimm-, Material- und Instrumentalklängen und eigenen Kompositionen sichtbar und hörbar werden ließen. Das Publikum war an geeigneten Stellen zum Singen und Tanzen eingeladen.